Ginsheimer Kantorei

Home Chor Kirche Termine Kontakt News Archiv



Chorprojekte zum Mitsingen - nächstes Projekt startet am 17. Januar 2018

Die Ginsheimer Kantorei bietet regelmäßig offene Chorprojekte an. Dabei besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit der Kantorei ein Konzertprogramm zu erarbeiten und aufzuführen, ohne sich langfristig zu binden. Gerade auch singbegeisterte Menschen, die bereits in einem Chor aktiv sind, haben damit die Chance, sich für einen zeitlich begrenzten und überschaubaren Zeitraum zusätzlich gesanglich zu betätigen.

Für das Jahr 2018 sind wieder zwei Chorprojekt zum Mitsingen geplant. Das erste Projekt startet am 17. Januar 2018. Es werden Werke für ein Konzert unter dem Titel "Jubilate Deo" erarbeitet (Aufführung am Sonntag "Jubilate", 22.04.2018, 18:00 Uhr). Auf dem Programm stehen das „Gloria in D“ (RV 589) für Soli, Chor und Orgel von Antonio Vivaldi (1678-1741), “Jubilate Deo in B” für Chor und Orgel von Sir Charles Villiers Stanford (1852-1924) sowie "Erd und Himmel sollen singen" in einer Bearbeitung für Chor und Orgel von Zsolt Gárdonyi (*1946). Geprobt wird in der Regel mittwochs um 20:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Ginsheim (Dammstr. 25). Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei, gewisse Chorerfahrung ist wünschenswert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kommen Sie einfach zur ersten Probe am 17. Januar. Ein Einstieg ist auch in den beiden folgenden Wochen noch möglich, später nach Absprache.

Unmittelbar nach den Sommerferien, am 8. August 2018, startet ein weiters Chroprojekt zum Mitsingen: "Requiem von Maurice Duruflé"  (Aufführung:  25.11.2018)

Neues Chorprojekt zum Mitsingen




Ruf in den Advent

Feierlicher und stimmungsvoller Beginn der Adventszeit am 02.12.2017 in der Evangelischen Kirche in Ginsheim
Die Adventszeit ist von ihrer Bedeutung und ihrem Inhalt die Zeit, in der sich die Christenheit auf die Ankunft Jesu Christi vorbereitet. Hierzu gehören sowohl vorweihnachtliche Bräuche als auch Möglichkeiten zur Einkehr, Ruhe und Besinnlichkeit bei vollen Terminkalendern. Da kam der musikalische "Ruf in den Advent" am Vorabend zum 1. Advent genau zur rechten Zeit. Bereits zum sechsten Male in Folge hatten der Ginsheimer Kammerchor der evangelischen Kantorei und ein Bläserensemble des evangelischen Posauenchores zu einem gemeinsamen Konzert eingeladen. Die gut besuchte Evangelische Kirche bot dabei auch diesmal wieder die von den Besucherinnen und Besuchern erwartete besondere Atmosphäre. So konnten die dargebotenen adventlichen Klänge und Liedtexte vortrefflich genossen und verinnerlicht werden. Kammerchor und Bläserensemble brachten dabei abwechselnd, sehr gut aufeinander abgestimmt und in musikalisch hervorragender Weise die von den beiden Chorleitern Armin Rauch (Kammerchor) und Hans Benno Hauf (Posaunenchor) ausgewählten Lieder und Musikstücke zu Gehör. Sie umfassten barocke, romantische und zeitgenössische Werke bekannter Komponisten aus mehreren Jahrhunderten. Hilfreich und informativ waren in diesem Zusammenhang auch die kurzen Erläuterungen der beiden Chorleiter. Eine gute Idee war es auch das Publikum bei der Interpretation der beiden Chorwerke "Wie soll ich dich empflangen" und "Macht hoch die Tür" einzubeziehen. Langanhaltender und intensiver Applaus war die Belohnung für die gelungene Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit. (Wolfgang Stoffel)

Hineinhören in den "Ruf in den Advent 2017"
- Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901): »Ex sion« 
- Anonymus (ehem. John Redford (+1547) zugeordnet):
  »Rejoice in the Lord alway«
- Andreas Hammerschmidt (1612-1675):  
  »Machet die Tore weit«
- Hans Kunz: »O komm, o komm, du Morgenstern«
- Johann Crüger (1598-1662):
  »Wie soll ich dich empfangen«
- Friedrich Silcher (1789-1860):
  »Macht hoch die Tür«




Herbst-Serenade

Im Rahmen der "Ginsheimer Kirchenmusiken" hatte die Ginsheimer Kantorei am 12. November 2017 zu einem Konzert in die Evangelische Kirche in Ginsheim eingeladen. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher trafen an diesem wettermäßig tristen und regenreichen Sonntag mit dem Besuch der "Herbst-Serenade" die richtige Entscheidung. Sie genossen heitere und besinnliche Musik aus mehreren Jahrhunderten und von vielen Komponisten (siehe Programmblatt) zur herbstlichen Jahreszeit. Das von dem Chorleiter Armin Rauch ausgewählte unterhaltsame und abwechslungsreiche Programm berührte alle Gemüts- und Gefühlsfacetten von Fröhlichkeit bis Nachdenklichkeit. Teilweise war Gänsehaut angesagt. Hierzu trug in besonderer Weise auch die hervorragende Qualität des Chores und der Solisten bei. Es war einfach Genuss pur zuzuhören. Die verschiedenen Darbietungen waren sehr gut aufeinander abgestimmt und ermöglichten einen Spannungsbogen, der gebanntes Zuhören und Mitfühlen initiierte. Diese Stimmung bestimmte das gesamte fast neunzigminütige Konzert und war auch nach dessen Ende in vielfältiger Weise sehr deutlich zu spüren.

Außergewöhnlich war bereits der Beginn des Konzertes. Im Bereich des Altarraumes standen zunächst nicht - wie gewohnt - die Mitglieder des Projektchores der Kantorei und die Solisten sondern Thomas Herwig als Dudelsackbläser und Konrad Stoffel als Begleiter an der Trommel. Sie intonierten die inzwischen berühmte Melodie "Highland Cathedral" die sogar zur schottischen Nationalhymne vorgeschlagen worden war. Während dieser eindrucksvollen Darbietung hielt das gesamte Ensemble mit den nahezu fünfzig Mitgliedern sowie den weiteren Ausführenden Jens Pokora (Bariton) und Andreas Arneke (Piano) Einzug und nahm im Altarraum Aufstellung. Brigitte Ploch, die der Kantorei auch als Sängerin angehört, führte sodann als Moderatorin durch das Programm. Sie gab Erläuterungen zu den Themenbereichen des Konzertes und zitierte dabei auch passende Gedichte zu den inhaltlichen thematischen Schwerpunkten geistlicher und weltlicher Lieder der Serenade: "Musik im Herbst", "Freundschaft, Frohsinn und Gesang", "Im Tanz", "Musik", "Abendsegen" und "Abendfrieden". 

Zum hervorragenden musikalischen Gelingen der Serenade trugen neben den gesanglichen Darbietungen des Chores in gleicher Weise der Bariton Jens Pokora sowie der Pianist Andreas Arneke bei. Beide nahmen das Publikum zunächst auf eine kleine fröhliche musikalische Wanderung mit der Darbietung des von Franz Schubert vertonten Gedichtes "Der Musensohn" von Johann Wolfgang von Goethe mit. Weitere begeisternde Beiträge der beiden Solisten waren: "Schon eilet froh der Wandersmann" aus dem Oratorium "Die Jahreszeiten" von Joseph Haydn, "Lust der Sturmnacht" nach Robert Schumanns Vertonung eines Gedichtes von Justinus Kerner", "Am Brunnen vor dem Tore" in einer Version von Franz Schubert", "Über sieben Brücken musst du gehn" sowie "Guten Abend, gut‘ Nacht" von Johannes Brahms. Den krönenden und besonders gefühlsbetonten und fesselnden Abschluss der Herbstserenade bildeten die musikalischen Beiträge zu den Themen "Abendsegen" und "Abendfrieden". Schlusspunkt war dabei das allseits bekannte Lied "Der Mond ist aufgegangen". bei dem alle Anwesenden im Kirchraum mitsingen durften. Langanhaltender, intensiver und stehender Applaus des Publikums für alle Interpreten und Armin Rauch als Chorleiter waren der verdiente Lohn. (Wolfgang Stoffel)

 "Projektchor der Ginsheimer Kantorei veranstaltet Herbst-Serenade" - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung  vom 14.11.2017





Kammerchor singt zum Lutherjahr

Aus Anlass des diesjährigen Reformationsjubiläums hat der Kammerchor der Ginsheimer Kantorei im Oktober 2017 zwei besondere Gottesdienste musikalisch mitgestaltet: am 22.10.2017 den Abend-Gottesdienst unter dem Titel "Allein durch den Glauben ... " in der Evangelischen Kirche Bauschheim und am 31.10.2017 den mainspitzweiten Reformations-Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Ginsheim.

Am Anfang der Gottesdienste stand jeweils der Choral "Ein feste Burg ist unser Gott" - die Verse 1 und 3 als Motetten von Hans Leo Hassler (1564-1612) und Johann Walter (1496-1570), Vers 2 in einem Chorsatz von Lukas Osiander (1534-1604). Desweiteren erklangen "Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort" in drei- bis fünfstimmigen Sätzen von Michael Praetorius (1571-1621), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Johann Walter sowie von Johannes Brahms (1833-1897) die Motette (Choral und Fuge) zu "Es ist das Heil uns kommen her" (op. 29/1). Durch eine Motette von Hans Leo Hassler über Vers 1 des Lutherliedes "Vater unser im Himmelreich" und einen schlichten Satz des gleichen Komponisten zu Vers 9 dises Liedes ("Amen, das ist: es werde wahr") wurde dem "Vater unser" ein besonderer Ausdruck verliehen. Den Abschluss des Gottesdienstes bildete in Bauschheim das Abendlied (op. 69/3) von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901), in Ginsheim "Verleih uns Frieden gnädiglich" im Satz von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).




»BachBachBach« - Orgelkonzert mit Klaus Uwe Ludwig

Unter dem Titel »BachBachBach - Die großen Toccaten und große Choralbearbeitungen« fand am Sonntag, 30. April 2017, in der Evangelischen Kirche Ginsheim ein Orgelkonzert statt.  Ausschließlich mit Orgelwerken von Johann Sebastian Bach wurde von Klaus Uwe Ludwig die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten musikalisch thematisiert. Drei der bekanntesten Toccaten Bachs standen auf dem Programm: die beliebte Toccata und Fuge d-Moll BWV 565, die Toccata und Fuge d-Moll BWV 538 (die sogenannte »Dorische«) sowie die Toccata und Fuge F-Dur BWV 668. Dazwischen erklangen fünf Choralbearbeitungen aus dem »Orgelbüchlein« sowie vier größere Choralbearbeitungen aus den »18 Leipziger Chorälen«

Der Wiesbadenere Kirchenmusikdirektor i.R. Klaus Uwe Ludwig gelang es in vorzüglicher Weise, die Musik Bachs auf der Oberlinger-Orgel facettenreich zu interpretieren und die Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinem virtuosen wie auch äußerst einfühlsam Orgelspiel zu begeistern. Erneut setzte der Gründer des Bach-Chors sowie des Bach-Orchesters Wiesbaden mit seinem Benefizkonzert zugunsten der Restfinanzierung der Orgel ein Glanzlicht im kirchenmusikalischen Geschehen Ginsheims. 
 

Plakat

(pdf-Datei)


Antonio Scandello: Johannes-Passion

Zu einem "Konzert zur Passion" hatte die Ginsheimer Kantorei im Rahmen der Ginsheimer Kirchenmusiken für Sonntag, den 2. April 2017, in die Evangelische Kirche Ginsheim eingeladen. Zum Beginn des Konzerts erklang die Orgel-Partita »Warum betrübst du dich, mein Herz« von Samuel Scheidt (1587-1654). In filigraner Weise interpretierte der Organist Klaus Uwe Ludwig die 12 Choralvariationen. Es folgte die »Marienklage« (»Pianto della Madonna«) von Claudio Monteverdi (1567-1643) in der Bearbeitung von Helmut Bornefeld (1906 - 1990) für Solostimme und Orgel, die von Ruth Zetzsche und Klaus Uwe Ludwig eindrucksvoll und ausdrucksstark dargboten wurde. Zentrales Werk des Konzertes war dann die Johannespassion von Antonio Scandello (1517-1580). Scandello, der zunächst Musiker im italienischen Bergamo war und 1549 auf Initiative des Kurfürsten Moritz vom Sachsen Mitglied der Dresdner Hofkapelle wurde, schuf 1561 seine einzigartige und wegweisende Passionsvertonung. Charakterisierende Merkmale sind dabei der einstimmig-solistische Evangelistenpart, der vom dem Tenor Andreas Koppelmann in vortefflicher Weise umgesetzt wurde und die bis zu fünfstimmigen Vertonungen sämtlicher wörtlicher Reden. Dabei beeindruckten die Sängerinnen und Sänger des Chores (Leitung: Armin Rauch) unter anderem mit klarer Textverständlichkeit und einer differenzierten Ausgestaltung der unterschiedlichen Stimmungen und Charaktere in den wörtlichen Reden (Jesus, Pilatus, das Volk, usw.). Die Aufführung der leider nur sehr selten zu hörenden Passionsvertonung von Antonio Scandello bildete wieder den erfolgreichen Abschluss eines Chorprojekts zum Mitsingen der Ginsheimer Kantorei.


Plakat

(pdf-Datei)

Neujahrs-Orgelkonzert mit Iris und Carsten Lenz

"Bekannte Melodien – ein Orgel-Feuerwerk mit 4 Händen und 4 Füßen”. Unter diesem Motto fand am 15. Januar 2017 wieder ein außergewöhnliches Orgel-Neujahrskonzert in der Ev. Kirche Ginsheim mit Iris und Carsten Lenz statt. Auf dem Programm standen viele bekannte Melodien und Kompositionen, u.a. das "Große Halleluja" von Georg Friedrich Händel, die "Air" aus der 3. Orchestersuite von Johann Sebastian Bach, der "Türkische Marsch" von Wolfgang Amadeus Mozart, "The Entertainer" von Scott Joplin , Stücke aus Robert Schumanns "Album für die Jugend", bei denen die Handpuppe Lucie ihre Finger über die Orgeltasten gleiten ließ sowie Variationen von Carsten Lenz über Beethovens "Freude schöner Götterfunken", bei dem das Orgel-Duo zum Abschluss des Konzerts auf äußerst virtuose Weise noch einmal die Klangfarbenvielfalt der Orgel zur Geltung brachten.

Die Organisten Iris und Carsten Lenz gelten zurzeit als eines der führenden Orgel-Duos in Europa. Sie haben  zahlreiche Konzerte in vielen Ländern Europas, in Russland und in den USA gespielt, rund 25 CD-Einspielungen und 3 Video-DVDs vorgelegt sowie bei Radio- und TV-Produktionen mitgewirkt. Die Orgel-Spielanlage wurde - wie auch bei füheren Konzerten der beiden Orgel-Virtuosen - per Video auf eine große Leinwand im Kirchenraum übertragen, so dass die Konzertbesucher in der nahezu voll besetzten Ginsheimer Kirche von allen Plätzen der Kirche live beim Spielen auf die Finger und die Füße schauen konnten. Vor Beginn des Konzerts gab es als kleines "Vorprogramm" noch eine kurze Orgelvorführung.


Neujahrs-Orgelkonzert

Weitere Infos zu den Künstlern: www.lenz-musik.de

Ruf in den Advent 2016

Im Jahre 2012 wurde auf Initiative von Hans-Benno Hauf zum ersten Mal vom Evangelischen Posaunenchor Ginsheim und der Ginsheimer Kantorei mit dem "Ruf in den Advent" zu einer gemeinsamen musikalischen Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit in die Evangelische Kirche in Ginsheim eingeladen. Die sehr gute Resonanz machte dabei deutlich, dass damit einem Bedürfnis vieler Menschen nach Ruhe und Besinnlichkeit in der oftmals von Hektik und Betriebsamkeit geprägten Vorweihnachtszeit entsprochen worden ist. So ist inzwischen der "Ruf in den Advent" zur Tradition geworden.

Am 26. November 2016 war es wieder soweit. Ein Bläserensemble des Evangelischen Posaunenchores Ginsheim unter der Leitung von Hans-Benno Hauf, der Kammerchor der Ginsheimer Kantorei (Leitung: Armin Rauch) und Thomas Herwig an der Orgel hatten in die evangelische Kirche eingeladen. Offenbar haben viele auf die Einladung gewartet. Die stattliche Anzahl von Besuchern und Besucherinnen des Konzertes machte deutlich, dass der "Ruf" aus dem vorweihnachtlichen Programm nicht mehr wegzudenken ist. Es war eine festliche und stimmungsvolle Atmosphäre in der die adventlichen Weisen genossen und verinnerlicht werden konnten.

Hans-Benno Hauf und Armin Rauch hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und gaben zu den einzelnen Werken kurze und informative Einführungen und Erläuterungen. Chor und Bläserensemble agierten sowohl einzeln als auch gemeinsam und brachten in hervorragender Art und Weise die sehr gut aufeinander abgestimmten Darbietungen zu Gehör. Eine schöne Bereicherung des Konzertes war zudem der von Thomas Herwig einfühlsam interpretierte Orgelchoral „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Johann Sebastien Bach. Zum Schluss konnten sich auch die Gäste des Konzertes einbringen und stimmten mit allen Interpreten gemeinsam das allseits bekannte und beliebte Adventslied "Tochter Zion" an. Anhaltender Beifall belohnte alle Akteure des kostenlosen Konzertes. (Wolfgang Stoffel)


Plakat

(pdf-Datei)

Festliche Musik des Barock für Orgel und Trompete

Für Samstag, 15. Oktober 2016, hatte die Evangelische Kirchengemeinde Ginsheim zu einem Konzert mit festlicher Musik des Barock für Orgel und Trompete/Flügelhorn eingeladen.
 
Malte Birkholz (Nauheim), Flügelhorn/Trompete, und Olga Witthauer (Helsinki), Orgel begeisterten ihr Publikum in der fast voll besetzten Kirche mit Werke von großen Meistern: Henry Purcell (1659-1695), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Georg Philipp Telemann (1681-1767) und Giuseppe Aldrovandini (um 1673-1708). Mit stehenden Ovationen dankte das Publikum für ein fantastisches Konzerterlebnis.

Die aus Aachen stammende Pianistin Olga Witthauer lebt seit 2007 in Finnland. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an der Hochschule für Musik Köln und an der Sibelius-Akademie Helsinki. Ergänzende Studienaufenthalte führten sie nach Montréal und an die Cornell University in Ithaca, New York. Derzeit ist Olga Witthauer als Assistentin an der Sibelius-Akademie Helsinki tätig, wo sie zudem ein künstlerisches Promotionsstudium absolviert. Ihr ist es ein besonderes Anliegen, auch unbekanntes Repertoire zu erkunden und Werke heutzutage in Vergessenheit geratener Komponisten wieder zu Gehör zu bringen. Konzertreisen führten sie in verschiedene Länder Europas sowie nach Japan, Kanada und in die USA.

Der Nauheimer Musiker Malte Birkholz konnte sich schon in jungem Alter durch seine Leistungen bei Jugendwettbewerben auszeichnen. Seine außergewöhnliche musikalische Vielseitigkeit hat er sich bis heute erhalten. Er ist im Kreis Groß-Gerau als Chorleiter, Organist, Übungsleiter für musikalische Früherziehung, Musiklehrer und freischaffender Musiker tätig. Zudem leitet er die Kirchenchöre der Gemeinden Geinsheim und Astheim und versieht eine halbe Organistenstelle in Groß-Gerau-Wallerstädten, wo er zudem den Posaunenchor mit der Trompete anleitet.

 "Das Publikum ist restlos begeistert" - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung  vom 17.10.2016


Plakat

(pdf-Datei)

"Orgelmusik im Bannkreis Bachs"

"Orgelmusik im Bannkreis Bachs" -  so lautete der Titel eine Konzerts am Sonntag, 18. September 2016. Im Rahmen den "Ginsheimer Kirchenmusiken" konzertierte Andreas Zopf, Kantor der Petrus-Kirche in Leverkusen, auf der Oberlinger-Orgel. Zu Beginn erklangen Präludium und Fuge Es-Dur (BWV 552) von Johann Sebastian Bach. Zwischen Präludium und Fuge setzte Zopf Bachs Choralbearbeitung "Dies sind die heil'gen zehn Gebot" (BWV 678). Es folgten Robert Schumanns "Studie As-Dur in Kanonform" op. 56 sowie fünf von Johannes Brahms Choralvorspielen op. 122. Die Sonate Nr. 4, B-Dur, op.65 von Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss eines beeindruckenden Orgelkonzerts, bei dem sich der aus Ginsheim stammende Künstler Andreas Zopf ganz in den Dienst seine alten Heimat stellte. Die Kollekte, die das begeisterte Publikum am Ende spendete, war für die Stiftung der Evangelischen Kirche Ginsheim bestimmt, die in diesem Jahr seit zehn Jahren besteht. Im Namen von Stiftungsrat und Kirchenvorstand dankte Hans-Helmut Hauf dem Organisten für sein großartiges Spiel und seinen Beitrag zum Wohl der Kirchengemeinde.

Plakat

(pdf-Datei)

Traumhaftes Akkordeon - Musikalische Weltreise mit Alexandre Bytchkov

Alexandre Bytchkov

Wer glaubt, das Akkordeon eigne sich nur als Instrument der Volksmusik oder zur Liedbegleitung wurde am 11. Juni 2016 von Alexandre Bytchkov eines Besseren belehrt. Im Rahmen der Ginsheimer Kirchenmusiken präsentierte der bekannte Akkordeonvirtuose und Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. zweifacher Deutscher Akkordeonmeister, die breite Palette der Möglichkeiten des Akkordeons. Er entführte die Zuhörer in unterschiedlichste Musikwelten und entfachte auf dem Akkordeon ein wahres Feuerwerk mit höchstem künstlerischem Anspruch.  Ob melancholisch-gefühlvolle russische Romanzen, lebensfrohe russische Folklore, eine zeitgenössische Hommage an Astor Piazolla, Johann Sebastian Bach's bekannte Toccata und Fuge d-moll oder Rossinis Figaro: Alexandre Bytchkov, faszinierte sein Publikum durch seine Virtuosität und sein musikalisches Einfühlungsvermögen und bot den Konzertbesuchern ein ganz besonderes Hörerlebnis. Es war ein Konzert mit hohem Anspruch, das unter die Haut ging und das man noch lange in seinem Herzen mit sich tragen wird.

 "Traumhaftes Akkordeon: Alexandre Bytchkov begeistert die Zuhörer in der Evangelischen Kirche in Ginsheim" - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung  vom 13.06.2016


Plakat

(pdf-Datei)

"Der Herr ist mein Hirte" - Musik und Wort zum 23. Psalm

Sonntag, 24.April 2016, 19.00 Uhr - Konzert zum Sonntag "Kantate"
Die ca. 80  Besucher und Besucherinnen des wunderbaren Konzertes der Ginsheimer Kantorei und des Projektchores hatten die richtige Wahl getroffen und  wurden für ihr Kommen in vielfältiger Weise belohnt.  Am Ende des Konzertes brachten sie dies durch lang anhaltenden Applaus mit Standing ovations  auch sehr deutlich zum Ausdruck. 

Inhaltlich ging es am Sonntag "Kantate" um die musikalische und verbale Darstellung und Interpretation  der Bibelworte des 23. Psalms "Der Herr ist mein Hirte", einer der wohl bekanntesten Psalme überhaupt. Er diente über Jahrhunderte hinweg zahlreichen Komponisten als Textgrundlage. Ausgehend von der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Psalmvertonungen erklangen Chorwerke von  Thomas Tomkins, Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Nehemiah Shumway, Robert Jones, Sir Charles Villiers Stanford  und Orgelwerke von Jan Pieterszoon  Sweelinck und Niels Wilhelm Gade, Die   Struktur der einzelnen sehr gut aufeinander abgestimmten  Programmteile mit Solis an der Orgel,  gemeinsamen Darbietungen von Chor und Organist und Wortbeiträgen  ermöglichte ein abwechslungsreiches  Programm  mit einer  sehr guten Abstimmung zwischen Chor, Orgel und Wortbeiträgen.

Die Darbietungen des Chores und des in den Konzerten der Kantorei nicht mehr wegzudenken Organisten Klaus Uwe Ludwig  waren sehr beeindruckend und von außerordentlicher Qualität.  Absoluter Höhepunkt war schließlich das sehr anspruchsvolle und spitzenmäßig gelungene Stück "The Lord is my shephard" von Sir Charles Villiers Stanford. Das gesamte Konzert war - wieder einmal - ein toller Klangenuss.

Neben der hohen musikalischen Qualität der Darbietungen beeindruckten auch die von der Chorsängerin Brigitte Bloch vorgetragenen einleitenden und verbindenden  Zitate von Texten zum 23. Psalm. Sie  machten den Zuhörern in vielfältiger Weise sehr deutlich welche Bedeutung das Bild des Hirten in der Bibel hat. Sie konnten die Erkenntnis mitnehmen, dass in allen Lebenslagen Gott ein guter und verlässlicher Begleiter und Kraftquelle ist. Chorleiter Armin Rauch und allen Interpreten ist es erneut gelungen ein anspruchsvolles Chorprojekt auf sehr hohem Niveau durchzuführen. Offenbar findet dies auch zunehmenden Anklang bei interessierten Sängerinnen und Sängern was durch die stattliche Anzahl des Chores deutlich geworden ist. (Wolfgang Stoffel)


Plakat

(pdf-Datei)

Vokalensemble "cantus spiritualis": Lamentatio - Konzert zur Passionszeit

Am 13. März 2016, gastierte im Rahmen der „Ginsheimer Kirchenmusiken 2016“ das Vokalensemble „cantus spiritualis“ in der Evangelischen Kirche Ginsheim. Im Passionskonzert unter dem Titel „Lamentationes Ieremiae Prophetae“ erklangen die Klagelieder des Propheten Jeremia in Vertonungen von Tomàs Luis de Victoria, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Orlando di Lasso und Manuel Cardoso sowie Passionsmotetten von Thomas Tallis, Andrea Gabrieli und Thomas Tallis.

Die Lamentationes des Propheten Jeremia, seine Klage über die Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier, sind die Lesungstexte in den Matutinen der Kartage, deren Inhalt auf das Sterben Jesu projiziert worden ist. Der gesungene Vortrag dieser Lesungstexte ist über Jahrhunderte verbürgt. Im Laufe des 16. Jahrhunderts entdeckten die komponierenden Kapellmeister das Potential der Verse und begannen mit deren mehrstimmiger Vertonung. Eine formale Besonderheit besteht in der Nummerierung der Verse mit den Buchstaben des heberäischen Alphabets. Schon in einstimmigen Gesängen des siebten Jahrunderts wurde ihre Aufzählung in den Vortrag eingebunden. Dieser Tradition haben sich auch die Komponisten der Renaissance verpflichtet gesehen und die Buchstaben vor den Versen ebenfalls vertont. Am Ende jedes Abschnitts steht der Refrain "Jerusalem convertere ..." als eindringlich wiederkehrende Ermahnung zur Bekehrung.

Das Vokalensemble "cantus spiritualis" Wiesbaden - Anfang 2012 zur konzertanten Aufführung geistlicher Vokalmusik der Renaissance gegründet - verstand es vorzüglich, der Musik der alten Meister einen farbenreichen Klang zu geben und die Architektur polyphoner Geflechte nachzuzeichnen. Chrstine Fürniß und Janina Moeller (Sopran), Danilo Tepsa (Tenor), Johannes Hill (Bariton - kurzfristig für Ronny Rickfelder eingesprungen) und Bernhard Stephan (Baß) überzeugten mit einer klaren und ausgewogenen Interpretation der filigranen Musik der Reiassance. Die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer durften ein außergewöhnliches, höchst beeindruckendes Konzert erleben.


Plakat

(pdf-Datei)



"ORGEL - VÖLLIG ANDERS!!!" - Heiteres Orgelkonzert zur Fastnachtszeit

Wer die Orgel nur von Praeludien, Fugen, Toccaten, Passacaglien und Choralbearbeitungen kennt, konnte am 31. Januar 2016 erleben, zu welchen ungewöhnlichen Ausflügen die »Königin der Instrumente« fähig ist. Denn in diesem Konzert kam Majestät ganz locker daher. Sie hatte sich ihrer noblen Robe entledigt und ein fröhliches Kleid angelegt. Sie ließ dabei vernehmen, was sie sonst eher verbirgt (und erinnerte zuweilen an ihre Stiefschwester - gemeint ist die kleine auf Rädern und mit der Kurbel an der Rückseite).

Das zahlreich erschienene Auditorium - die Kirche war ausgesprochen gut gefüllt - vernahm Ouverturen von Franz von Suppé, bekannte Stellen aus Orffs »Carmina burana« oder die »Petersburger Schlittenfahrt«. Die feurige »Carmen« tanzte zu den Klängen der sonst ehrwürdigen Pfeifen, Tshajkowskijs »Nussknacker« rappelte mit seinem Klappergebiss und »Pink Panther« (aus dem Film »Der rosarote Panther« von Blake Edwards, 1963) besuchte gemeinsam mit dem »Dritten Mann« (aus dem Film »Der dritte Mann« von Carol Reed, 1949) die Burg der Götter (aus »Der Ring des Nibelungen«) -  um nur einige Leckerbissen aus dem burlesk-launischen Programm zu nennen. Den Abschluss des "offiziellen" Programms bildete Klaus Uwe Ludwigs "Cappriccio romantique": sozusagen alles in einem Stück, wozu man sonst einen ganzen CD-Schrank benötigt - und für das Publikum gleichzeitig ein nicht ganz einfaches Rätsel, bei dem es auch etwas zu Gewinnen gab. Als Zugabe folgte schließlich ein ganz bekanntes Werk von Johann Sebastian Bach (oder doch nicht so ganz bekannt?): "Toccata und ein bisschen Fuge in d-moll" - frei nach Johann Sebastian Bach.

Das ganze wurde mit großer Virtuosität von Klaus Uwe Ludwig - dem ehemaligen Kantor der Lutherkirche Wiesbaden - serviert. Der längst verrentete, aber noch längst nicht zur Ruhe gekommene Kirchenmusiker hat nicht nur in vielen Ländern Europas (u.a. Dom zu Lund, Nagytemplon Debrecen, Stefansdom Wien, Marienkirche Danzig, Rochester-Cathedral), in den USA oder in Ägypten (Kairo) Konzerte gegeben, er hat auch hierorts bereits seit etlichen Jahren bei Konzerten als Gesangssolist gewirkt oder als Organist das Instrument betastet. Die Zuhörerschar erlebte ein großartiges Konzertereignis. Zum Schluss gab es Standing Ovations für Klaus Uwe Ludwig. Besonderer Dank gebührt dem Künstler auch dafür, dass er die Kollekte am Ausgang als Spende zur Finanzierung der noch nicht vollständig (ab-)bezahlten Ginsheimer Orgel  zur Verfügung stellte.

 "Ritt durch alle Tonlagen" - Bericht im Rüsselsheimer Echo vom 02.02.2016

 "Klaus Uwe Ludwig gestaltet ein heiteres Orgelkonzert in Ginsheims evangelischer Kirche" - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung  vom 05.02.2016


Plakat

(pdf-Datei)


Konzert zum 4. Advent

Im Rahmen der Ginsheimer Kirchenmusiken hatte die Ginsheimer Kantorei für Sonntag, 20. Dezember 2015, zu einem "Konzert zum 4. Advent" in die Evangelische Kirche Ginsheim eingeladen. Auf dem Programm des Konzerts, das zugleich wieder den Abschluss eines Chorprojekts zum Mitsingen bildete, standen das "Magnificat in B" von Francesco Durante (1684-1755), "Die Weihnachtsgeschichte" von Arnold Melchior Brunckhorst (1670-1725), drei Meditationen für Orgel aus »La Nativité du Seigneur« von Olivier Messiaen sowie sieben  Choralbearbeitungen für Orgel von Klaus Uwe Ludwig.

Das eher selten aufgeführte "Magnificat" von Francesco Durante gehört zu den wesentlichsten Vertonungen dieses Textes in Kantatenform. In einem Im Jahr 1888 erschienenen Konzertführer ist darüber bemerkt: " ... Formell ist es ausgezeichnet durch die Plastik der Themen, die zum Theil sofort wie Volkslieder in Ohr und Herzen haften ...". Einem alten Brauch folgend erklangen zwischen den durch einmalige polyphone Strukturen glänzenden Kantatensätzen des Magnificat weihnachtliche Lieder in Chorsätzen von Bach, Bodenschatz, Freundt und Crüger. Die nur in wenigen Werken überlieferte Musik von Arnold Melchior Brunckhorst legt Zeugnis von einer hoch stehenden Musizierfreudigkeit ab. Besonders deutlich wird dies in seiner "Weihnachtsgeschichte" für Soli, Chor, zwei Trompeten, Streicher und Orgel. Sie gehört, abgesehen von den beiden großen Weihnachtsoratorien von Schütz und Bach, zu den wenigen instrumental begleiteten Werken, in denen der vollständige Text des Lukasevangeliums 2, 1-14 unterlegt ist. In prachtvoller barocker Besetzung, eindrucksvollen Chören, wunderschönen Arien und erzählenden Rezitativen zeigte sich Brunckhorsts Schilderung der Geburt Christi.

Mit den Orgelstücken von Olivier Messiaen und Klaus Uwe Ludwig wurde ganz bewusst ein stilistischer Kontrapunkt zu den beiden barocken Chorwerken gesetzt, als Zeichen der vielfältigen Möglichkeiten in der Musik, der adventlichen Besinnung und der weihnachtlichen Freude über die Jahrhunderte hinweg in verschiedenster Form Ausdruck zu verleihen.

Klaus Uwe Ludwigs Choralbearbeitungen zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass sie weniger die jeweilige Choralmelodie wörtlich erscheinen lassen, sondern sich mehr um den Gehalt von Melodie und Text kümmern, wobei die Liedmelodie eher nur durchschimmert. Die jeweiligen Choralbearbeitungen atmen den Charakter des ganzen Liedes und seiner inhaltlichen Bedeutung und zeigen somit ganz individuelle Eigenart. Olivier Messiaen ist einer der größten französischen Komponisten im 20. Jahrhundert. Er widmete einen Großteil seines Schaffens der Orgel und schenkt ihr mit die bedeutendsten Werke des vergangenen Jahrhunderts. Aus Messians Zyklus »La Nativité du Seigneur« ließ Klaus Uwe Ludwig mit hoher Präzision  und großem Einfühlungsvermögen die drei Meditationen "Les Berges", "Les Anges" und "Les Enfents de Dieu" erklingen. 

Die Ausführenden des Konzerts waren: Brigitta Schlechta (Sopran), Ruth Zetzsche (Alt), Andreas Koppelmann (Tenor), Martin Schlotz (Bass), Stefan Dürr und Erwin Frank (Trompeten), Monika Schulz und Hristo Maritchkov (Violinen), Wolfgang Birtel (Viola), Günter Schulz (Violoncello), Ionel Gazea (Kontrabass), Klaus Uwe Ludwig (Orgel), Ginsheimer Kantorei und Teilnehmer/innen des Chorprojektes, Leitung: Armin Rauch.

"Zwischen Renaissance und Moderne: Konzert der Ginsheimer Kantorei zum vierten Advent" - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 23.12.2015

 "Klingende Gegensätze und stimmungsvoller Chorgesang" - Bericht im Rüsselsheimer Echo vom 22.12.2015


Plakat

(pdf-Datei)

Ruf in den Advent 2015

Inzwischen ist es schon zur Tradition geworden,  dass ein  Bläserensmble des Evangelischen Posaunenchors (Leitung von Hans-Benno Hauf) und der Kammerchor der Ginsheimer Kantorei (Leitung Armin Rauch) am Vorabend zum 1. Advent (28.11.2015) zum "Ruf in den Advent" einladen". Vor einigen Jahren wurde diese gemeinsame Veranstaltung von Bläserchor und Kantorei ins Leben gerufen. Es waren wieder Viele in die Evangelische Kirche in Ginsheim gekommen, um sich musikalisch auf den Advent einstimmen zu lassen. Und diesmal war nicht nur Zuhören angesagt, bei zahlreichen Stücken durfte auch mitgesungen werden.
U.a. bei Jeremiah Clarke's "Prince of Denmark´s March" zum Beginn sowie beim  abschließenden gemeinsamen "Tochter Zion" übernahm Thomas Herwig die Rolle des Organisten, Heiko Reinheimer ließ die Pauken erklingen. Mit anhaltendem Applaus und der Forderung nach einer Zugabe bedankte sich das begeisterte Publikum bei den Akteuren für ihr Musizieren auf hohem Niveau.

Plakat

(pdf-Datei)

Gitarrentrio Encanto: Zauber der Gitarre


Trio Encanto: Tassilo Reiß-König, Heinz Strobel, Hans-Roland Schneider (v.l.)


Am 27. September 2015, gastierte im Rahmen der „Ginsheimer Kirchenmusiken 2015“ in der Evangelischen Kirche Ginsheim das rheinhessische Gitarrentrio "Encanto". Unter dem Titel „Zauber der Gitarre - Musik aus drei Jahrhunderten auf drei Gitarren“ spielten Hans-Roland Schneider, Tassilo Reiß-König und Heinz Strobel Werke von Antonio Vivaldi, Joaquín Turina, Astor Piazzolla und Heinz Strobel, zum größten Teil in eigenen Arrangements und Bearbeitungen der drei Künstler.

Das „Gitarrentrio Encanto“ gründete sich im Jahr 2014. Dem Namen „Encanto“ verpflichtend (das spanische Wort bedeutet Charme, Liebreiz, Zauber und Anmut) überzeugte das Trio durch sein dynamisches, effektvolles, und emotionales Musizieren auf höchstem Niveau. Die Anmut und der Zauber, wie auch die beeindruckende Viruosität beim ausdrucksvollen Spiel mit den wunderschönen Klangfarben der Gitarren ließen das Konzert zu einem einzigartigen Hörerlebnis werden.


Plakat

(pdf-Datei)


95 Jahre Ginsheimer Kantorei: „Evergreens"

Zum 95. Geburtstag, den die Ginsheimer Kantorei 2015 feiert, hatte sich der Kammerchor der Kantorei ein besonderes Konzertprogramm einfallen lassen. Unter dem Titel "Evergreens" lud das Vokalensemble im Rahmen der Ginsheimer Kirchenmusiken am Sonntag, 5. Juli 2015, zu einem musikalischen Streifzug durch das 20. Jahrhundert ein.
Es erklangen viele unvergessene Melodien und Hits: "Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen" war genauso vertreten sein wie "Pink Panther", "The Lion sleeps tonight" oder "What a wonderful World". Außerdem gab es Songs von den Comedian Harmonists, den Beatles, von Leonhard Cohen, Abba, Udo Jürgens, Elton John, und vielen mehr.
Die Ausführenden waren Jens Pokora (Bariton - Mitglied im Coro Nacional de España, Madrid), Charlotte Adelsberger (Piano), der Kammerchor der Ginsheimer Kantorei (Leitung: Armin Rauch) sowie der 12-jährige Konrad Stoffel, der mit Udo Lindenbergs Lied "Wozu sind Kriege da" für eine solistische Überraschung sorgte.


Plakat

(pdf-Datei)


95 Jahre Ginsheimer Kantorei: „Konzert zum Sonntag Kantate"

Sonntag, 03.05.2015 - Evangelische Kirche Ginsheim
"Es war traumhaft" war die spontane Antwort einer Konzertbesucherin , die ich einige Tage später in einem Supermarkt getroffen und spontan gefragt habe, wie ihr das Konzert gefallen habe. Damit dürfte sie recht zutreffend die allgemeine Empfindung der zahlreichen Besucher/innen wiedergegeben haben.Diese war deutlich aus dem emotionalen, lang anhaltenden und ungewöhnlich starken Applaus am Schluss des Konzertes als auch aus vielen anschließenden Gesprächen der Besucher/innen zu erkennen.In der Tat haben sowohl der Projektchor (Ginsheimer Kantorei und Teilnehmer/innen des Chorprojektes) als auch das Instrumentalensemble und die Gesangssolisten/innen in hervorragender Weise zu Gehör gebracht was Armin Rauch als Dirigent und Leiter der Kantorei aus der "Schatzkiste" des Chores ausgewählt hat. Karin Langendorf als Vertreterin des Kirchenvorstandes hat das Repertoire der Kantorei in ihrer Würdigung des Schaffens des seit 95 Jahren bestehenden Chores zutreffend so genannt.

Zu der genussvollen Wahrnehmung der verschiedenen Darbietungen haben sowohl die sehr hohe musikalische Qualität als auch die vielfältigen und sehr gut aufeinander abgestimmten Elemente des Konzertes beigetragen:
» Werke verschiedener Komponisten aus dem 17. bis zum 21. Jahrhundert:
- "Singet dem Herrn ein neues Lied" von Wolfgang Carl Briegel  - für Soli, Chor, Streicher und  Orgel
- "Jubilate Deo" von Jòzef  Swider - für  Chor, Streicher und Pauken
- "Jauchzet Gott, alle Lande" - für Singstimme, Kontrabass und Orgel
- "Schmücket das Fest mit Maien" von Andreas Hammerschmidt - für fünf  Stimmen, Streicher und Orgel
- "Sonate in C" (KV 328) von Wolfgang Amadeus Mozart - für Streicher und Orgel
- "Salve Regina" (op. 171 Nr. 3) von Josef Gabriel Rheinberger - für drei Frauenstimmen und Orgel
- "Sonate in G" (KV 274) von Wolfgang Amadeus Mozart - für Streicher und Orgel
- "Missa brevis in G" (KV 49) von Wolfgang Amadeus Mozart - für Solisten, Chor, Streicher und Orgel
» Die Mitglieder des gesamten Ensembles:
Brigitte Schlechta und Antje Rauch (Sopran), Ruth Zetzsche (Alt), Roman Bär (Tenor), Klaus Uwe Ludwig (Bass, Pauken), Monika Schulz und Hristo Maritchkov (Violine), Wolfgang Birtel und Barbara Leichtweiß (Viola), Günter Schulz (Violoncello), Jonel Gazea (Kontrabass), Charlotte Adelsberger (Orgel), Kantorei und Projektchor, Armin Rauch als Initiator und souveräner Dirigent

Es war einfach ein Genuss! Die verschiedenen Darbietungen führten zu einem Spannungsbogen, der gebanntes Zuhören initiierte. Danke an alle!
(Wolfgang Stoffel)

 "Evangelischer Kirchenchor Ginsheim feiert 95. Geburtstag" - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 06.05.2015


Plakat

(pdf-Datei)


Orgelkonzert mit Spaßgarantie

Fast alle Sinne wurden angesprochen beim Konzert des Organisten-Ehepaars Iris und Carsten Lenz aus Wiesbaden am 4. Januar 2015 in der evangelischen Kirche in Ginsheim: Ein Hörgenuss ist beim Besuch eines Orgelkonzertes durchaus zu erwarten. Die Live-Übertragung von Videoaufnahmen der Finger- und Fußarbeit auf den Manualen und Pedalen der Oberlinger-Orgel auf die Leinwand im Altarraum, die das Hörerlebnis ergänzt und beeindruckende Einblicke in die virtuose, tänzerisch leicht wirkende Spieltechnik beider Organisten vermittelt, ist den Besuchern früherer Konzerte des Orgelduos im Rahmen der Ginsheimer Kirchenmusiken ebenfalls bekannt. Neu ist das Einbinden des Geschmackssinns in das Konzerterlebnis durch Austeilen von Bonbons verschiedener, bezüglich ihrer Aromen und der jeweils benötigten ‚Lutschdauer‘ auf die präsentierte Orgelliteratur passender Geschmacksrichtungen. Welch‘ eine interessante, neuartige Erkenntnis selbst für altgediente Konzertbesucher, dass beispielsweise während der Darbietung der Salonstückchen von Gustav Schlemüller einem Großteil des Publikums gemeinschaftlich der Geschmack von Rosen die Zungen labt!
Nicht neu hingegen die Intention der beiden Orgelvirtuosen, in der Zusammenstellung ihres Konzertprogramms die ganze Vielseitigkeit und Klangbreite der Orgelmusik aufscheinen zu lassen. Ob Bearbeitungen von Volksweisen, royale oder Bach’sche Märsche, Kompositionen für Haustiere oder Orgelmusik zur Untermalung von Stummfilmen: Iris und Carsten Lenz ziehen buchstäblich alle Register, um ihrem Auditorium in der vollbesetzten Ginsheimer Kirche zu zeigen, dass Musik der "Königin der Musikinstrumente" keine schwere Kost sein muss. (Brigitte Ploch)

 "Orgelspaß in der Evangelischen Kirche Ginsheimt" - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 06.01.2015

 "Musikalische und andere Bonbons" - Bericht im Rüsselsheimer Echo vom 06.01.2015


Ruf in den Advent 2014

Nach der guten Resonanz der beiden letzten Jahrern luden ein  Bläserensmble des Evangelischen Posaunenchors unter der Leitung von Hans-Benno Hauf und der Kammerchor der Ginsheimer Kantorei am Vorabend zum 1. Advent (29.11.2014) zum Ruf in den Advent ein. Viele waren der Einladung in die Evangelische Kirche in Ginsheim gefolgt, um sich musikalisch auf die Adventszeit einstimmen zu lassen. Und dies ist vorzüglich gelungen. Die beiden Ensembles präsetierten auf hohem Niveau Musik von der Renaissance bis zur Gegenwart. Beim abschließenden gemeinsamen "Tochter Zion" durften alle Zuhörerinnen und Zuhörer mit einstimmen. 

 "Evangelischer Posaunenchor und Kantorei geben eine musikalische Einstimmung auf den Advent" - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 02.12.2014

Plakat

(pdf-Datei)

Schubert, Mozart und mehr

Es ist seit langem in Ginsheim eine schöne Tradition, dass im Rahmen der "Ginsheimer Kirchenmusiken" die Kantorei der Evangelischen Kirche mehrmals im Jahr zu einem größeren Chorkonzert einlädt. Unter der Überschrift "Schubert, Mozart und mehr" fand es am 15. November 2014 in der Evangelischen Kirche in Ginsheim statt. Es war der sehr gelungene Abschluss eines offenen Chorprojektes, wie es seit einigen Jahren von der Kantorei angeboten wird und sich in jeder Beziehung zu einem ausgesprochenen Erfolgsmodell entwickelt hat. Mehr als 50 Sängerinnen und Sänger, ausgewogen verteilt über alle Stimmen, präsentierten das von Chorleiter Armin Rauch ausgewählte Programm zusammen mit Klaus Uwe Ludwig, dem langjährigen Kantor der Lutherkirche Wiesbaden. Es ist allgemein bekannt, dass die musikalischen Aufführungen des Chores stets auf sehr hohen Niveau stattfinden. Doch dieses Konzert war sowohl in der Präsentation und Ausführung als auch in der ganz persönlichen Wahrnehmung der Zuhörerinnen und Zuhörer in besonderer Weise herausragend. Dafür sorgten die sehr einfühlsam vorgetragenen Darbietungen und die äußerst gelungene Abfolge der einzelnen Programmteile. Sie bildeten einen anhaltenden Spannungsbogen vom Beginn bis zum Ende der Konzertes. Die Begeisterung aller Aktiven war deutlich zu spüren und erfasste auch die Konzertbesucher. Selten zuvor war beim Publikum eine so deutlich spürbare Konzentration und innere Beteiligung über die gesamte Dauer des Konzertes wahrzunehmen. Dies begann mit der eingangs zu hörenden Motette "Ave verum corpus" für Chor und Orgel und endete mit der "Deutschen Messe" von Franz Schubert als absolutem Höhepunkt des Konzertes. Dazwischen erklangen die abwechselnd, einfühlsam und gut verständlich vorgetragenen Motetten für Chor und Orgel von Wolfgang Amadeus Mozart, Edward Elgar und Salomon Jadassohn sowie die von Klaus Uwe Ludwig furios intonierten drei Sätze der Orgelsonate Nr. 6 (über das "Vaterunser-Lied") von Felix Medelssohn Bartholdy Langanhaltender und intensiver Applaus - auf Wunsch der Kantorei erst am Ende des Konzertes - brachten die Gefühlslage des Publikums zutreffend zum Ausdruck. Danke an alle, welche die weitere musikalische Arbeit des Chores mit einer Spende am Ausgang der Kirche unterstützten. (Wolfgang Stoffel)

 "Gelungener Abschluss des Chorprojekts in der evangelischen Kirche von Ginsheim" - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 17.11.2014


Plakat

(pdf-Datei)

Kantorei beim Festwochenende "25 Jahre Städtepartnerschaft"

Am 2. Oktoberwochende 2014 feierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ginsheim-Gustavsburg  mit französischen Gästen den 25. Geburtstag der Städtepartnerschaft. Mit dabei war auch die Ginsheimer Kantorei. Beim Bürgerfest "Wir sind Europa - Markt der Möglichkeiten" leistete der Chor u.a.  einen Beitrag zum Bühnenprogramm: es erklangen weltliche Chorsätze aus verschiedenen Epochen - natürlich auch einige in französischer Sprache! In einem anschließenden Workshop waren dann die Festgäste gefordert: Beim offenen Singen durfte Groß und Klein, Jung und Alt in viele Kanons mit einstimmen - zum Teil auch in solche, die in beiden Sprachen gesungen werden konnten.
Schließlich wurde der ökumenische Festgottesdienst am Sonntag in der restlos gefüllten Evangelischen Kirche Ginsheim von der Kantorei musikalisch begleitet. Beim Refrain des abschließenden "Give me that old-time Religion" im Satz von Traugott Fünfgeld sang und klatschte die Gottesdienstgemeinde spontan begeistert mit.
25 Jahre Städtepartnerschaft Bouguenais - Ginsheim-Gustavsburg

Konzert mit Hilary O'Neill

Am 13.9.2014 gab Hilary O'Neill ihr fünftes Gastkonzert in der Evangelischen Kirche Ginsheim. Unter dem Titel "Hilary O'Neill singt mit Harfe und Humor" verzauberte die Künstlerin wieder ihr Publikum. Mal heiter, mal melanholisch waren die traditonellen Lieder und Balladen, die vom Leben auf der grünen Instel erzählten. In ihrem aktuellen Programm hat in diesem Jahr aber auch ein Stückchen Rheinromantik Einzug gehalten: Bei dem bekannten Lied "Die Loreley" summten manche der Zuhörerinnen und Zuhörer versonnen mit. Nach lang anhaltendem Applaus und mehreren Zugaben bestand Gelegenheit, sich auch noch persönlich bei der Künstlerin zu bedanken und eine Erinnerung in Form einer mit Autogramm versehenen CD zu erwerben.

 "Träumen mit Hilary O‘Neill in der evangelischen Kirche in Ginsheim" - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 16.09.2014

 "Mal heiter, mal melancholisch – Hilary O'Neill trotzt in der Kirche in Ginsheim allen typischen Irland-Klischees" - Bericht im Rüsselsheimer Echo vom 15.09.2014

Hilary O'Neill
Foto: O'Neill

Heinrich Schütz: Matthäuspassion

Am 6. April 2014 hatte die Ginsheimer Kantorei im Rahmen der Ginsheimer Kirchmusiken zu einem Konzert zur Passionszeit eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Matthäuspassion von Heinrich Schütz. Die um das Jahr 1666 komponierte Passion (SWV 479) gehört zu den Spätwerken des Meisters. Im Gegensatz zu vielen anderen seiner Chorwerke verzichtete Schütz bei seiner „Historie des Leidens und Sterbens unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi für Favorit-Sänger und vierstimmigen Chor“ auf jede instrumentale Begleitung.
Neben der Passionsvertonung kamen von Heinrich Schütz (1585-1672) die fünfstimmigen Motetten: "Die mit Tränen säen" (SWV 378) und "Also hat Gott die Welt geliebt" (SWV 380), der Chorsatz "Lob und Preis, sei Gott dem Vater" (Schlusschor aus SWV 424) sowie von Samuel Scheidt (1587-1654) die Choralpartita für Orgel über "Da Jesus an dem Kreuze stund" zur Aufführung.
Das beeindruckende und von einem hohen musikalischen Niveau geprägte Konzert bildete wieder den Abschluss eines Chorprojekts der Ginsheimer Kantorei. Ausführende waren: Christian Petrenz (Evangelist), Klaus Uwe Ludwig (Jesus-Worte, Orgel) sowie die Ginsheimer Kantorei und Teilnehmer/innen des Chorprojektes, aus deren Reihen auch weitere Soloparts der Matthäuspassion übernommen wurden. Die Leitung hatte Armin Rauch.

 Aufwühlend, emotional, präzise - Ginsheimer Kantorei überzeugt mit Interpretation der Matthäuspassion  -
hier (bitte klicken) finden Sie den Bericht, der in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 08.04.2014 über das Konzert zu lesen war



Plakat

(pdf-Datei)



Oratorio de Noël

Ginsheimer Kantorei begeisterte mit Weihnachtskonzert "Oratorio de Noël" am 22.12.2013 in der Evangelischen Kirche in Ginsheim


Die musikalischen Darbietungen der  Ginsheimer Kantorei erfreuen sich offenkundig immer größerer Beliebtheit. Dies ist u.a. auch daran zu erkennen, dass es bereits relativ lange vor Beginn des Weihnachtskonzertes für Besucher nicht einfach war, einen Sitzplatz in der Evangelischen Kirche zu finden.  Enges Zusammenrücken und das Nutzen der kleinsten Nische schufen dabei ein angenehmes Gefühl von Nähe, das  auch sehr gut zur gesamten Atmosphäre im Kirchenraum  passte.

Auf  die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des  aktuellen Chorprojektes  hatte das Konzert zum 4. Advent offensichtlich ebenfalls eine  besonders hohe Anziehungskraft.  Selten betraten so viele Sängerinnen und Sänger unter dem Beifall des Publikums den Chorraum der Kirche.  Sollten  sie eine besondere Herausforderung gesucht haben, hat sie sich  sicherlich sowohl bei den Proben als auch bei der Aufführung der verschiedenen Werke erfüllt.  Um es vorwegzunehmen:  Chor und Solisten präsentierten sich in absoluter Hochform.  
 
Bereits der erste Teil des Konzertes forderte sowohl den Interpreten als auch insbesondere den musikalisch nicht ganz so versierten Zuhörern einiges ab. Nachdem man  sich zunächst etwas "eingehört" und u.a. an die gewollten Dissonanzen gewöhnt hatte, war es schließlich ein  Genuss zuzuhören.  Großes Kompliment an Chor und Solisten für  die hervorragenden Darbietungen der folgenden Werke: "Gott, unser Schöpfer" - Choralmotette für vierstimmigen Chor und Orgel von Zsolt Gárdonyi (* 1946), "Ave Maria" von Cesar Franck (1822 - 1890) in einer Bearbeitung für vierstimmigen Chor und Orgel, "Vom Himmel kam der Engel Schar" für Solotenor, vierstimmigen Chor und Orgel von Albert Becker (1834 - 1899), "Béthléem -  Pastorale sur un Noel du dix-huitieme siecle" - in einer Fassung für vierstimmigen Chor und Orgel von Charles Gounod (1818 - 1893) und "Paraphrase sur un Chœr de Judas Macchabée de Händel" von Alexandre Guilmant (1837 - 1911) - komponiert um 1903 für Orgel.

Schließlich folgte mit der sehr gelungenen Aufführung des "Oratorio de Noël" von Camille Saint-Saëns (1835 - 1921) der Höhepunkt des Konzertes. Das Weihnachtsoratorium in einer Bearbeitung für 5 Gesangssolisten, vierstimmigen Chor, Harfe und Orgel war der absolute Genuss. Stehende Ovationen belohnten am Ende der Darbietungen alle Akteure. Dem Leiter der Ginsheimer Kantorei Armin Rauch  ist es wieder einmal gelungen die Teilnehmer des Chorprojektes zur Höchstleistung zu führen. Glückwunsch!

Besonderer Dank gilt nicht zuletzt  den Gesangssolisten Catherine Jolles (Sopran), Antje Rauch (Mezzosopran aus den Reihen des Chores), Claudia Rück (Alt), Christian Petrenz (Tenor), Stefan Querbach (Bariton) sowie den Instrumentalsolisten Klaus Uwe Ludwig (Orgel) und Miroslava Stareychinska (Harfe), die das ingesamt tolle und stimmige Konzert zum 4. Advent mit ihren vortrefflichen  Beiträgen bereicherten und sehr harmonisch gelingen ließen.  (Wolfgang Stoffel)
 


Plakat

(pdf-Datei)



Ruf in den Advent

Prächtiger  Ruf in den Advent am 30.11.2013 in der Evangelischen Kirche in Ginsheim

Offensichtlich war sehr vielen Besucherinnen und Besuchern der Evangelischen Kirche der "Ruf in den Advent" des vorigen Jahres noch in guter Erinnerung und sie hatten sicherlich gehofft, dass er auch in diesem Jahr wieder erschallen möge. Sie wurden nicht enttäuscht und  kamen deshalb in großer Zahl auch zum diesjährigen gemeinsamen Konzert des Bläserensembles des Evangelischen Posaunenchores  und des Kammerchores der Ginsheimer Kantorei. Die bis zum letzten Platz besetzte Kirche bot sodann auch eine besondere Atmosphäre in der die festlichen adventlichen Weisen genossen und verinnerlicht werden konnten. Kammerchor und Bläserensemble brachten abwechselnd und in musikalisch hervorragender Art und Weise die von den beiden Initiatoren und Leitern, Hans Benno Hauf und Armin Rauch, sehr gut aufeinander abgestimmten Darbietungen  zu Gehör. Zu den einzelnen Werken  gab es kurze Erläuterungen.

Der musikalische Spannungsbogen umfasste sowohl allseits bekannte Werke als auch neuere Bearbeitungen. Interessant und sehr gelungen  war bereits der Beginn des Konzertes und machte  neugierig auf den weiteren Verlauf.  "Macht hoch die Tür" wurde zunächst vom Bläserensemble und danach vom Kammerchor in verschiedenen Versionen und Interpretationen mehrerer Komponisten vorgetragenen. Im weiteren Verlauf des Konzertes konnten folgende Werke genossen werden: "Übers Gebirg Maria geht" ( Kammerchor), "Es wird scho glei dumper" (Bläserensemble), "O komm o komm du Morgenstern" (Chor und Bläserensemble), "Es kommt ein Schiff geladen" (6 Strophen in verschiedenen Chorsätzen,  vorgetragen vom Kammerchor), "Fröhlich soll mein Herze springen" (Bläserensemble), "Ave Maria" in der vierstimmigen Vertonung von Rheinberger (Kammerchor)

Den stimmungsvollen Abschluss bildete das gemeinsam von Bläserensemble, Chor  und Publikum intonierte Werk "Tochter Zion". Langanhaltender stehend dargebotener Applaus für ein tolles Konzert belohnte alle Akteure.  Es war für alle eine besonders gelungene Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit.  Die Besucherinnen und Besucher freuen sich sicherlich schon auf den "Ruf in den Advent" des Jahres 2014. (Wolfgang Stoffel)
 


Plakat

(pdf-Datei)

Flöte trifft Orgel

Am Samstag, 19.10.2013 wurde die Reihe der „Ginsheimer Kirchenmusiken 2013“ mit einem Konzert unter dem Titel "Flöte trifft Orgel" fortgeführt. Es konzertierten der aus Ginsheim stammende Kirchenmusiker Andreas Zopf und sein Blockflötenensemble „Flautiamo“. Andreas Zopf, der schon als Schüler in Bauschheim als Kirchenmusiker wirkte, studierte an der staatlichen Hochschule für Kirchenmusik in Köln und legte im  Februar 1988 sein A-Examen als Kirchenmusiker, zwei Jahre später das Diplom im Fach Orgel ab. Von 1985 bis 1991 war er an der ev. Friedenskirche in Köln-Ehrenfeld tätig. Seit September 1991 ist Zopf Kantor der ev. Petruskirche Leverkusen. An dieser Kirche ist auch das Flötenensemble  „Flautiamo“ beheimatet. Es hat sich seit 1982 mehrfach neu formiert, heute probt es wöchentlich als Quintett. Alle Mitglieder - Marga Boden, Doris Dobberstein, Irene Grashof-Wieser, Beate Stanke und Kantor Andreas Zopf - besitzen hochwertige Flöten von Sopranino bis Großbass. Vorwiegend musiziert das Ensemble in  Gottesdiensten,  bei der  Ausgestaltung von Gemeindefesten und -feiern, aber auch - wie jetzt in Ginsheim - in eigenständigen Konzerten. Beim Ginsheimer Konzert beeindruckte das Flötenquintett mit Werken aus Renaissance und Barock. Dazwischen ließ Andreas Zopf verschiedene Choralbearbeitungen aus dem Spätwerk von Johann Sebastian Bach erklingen. Bei den technisch wie musikalisch äußerst anspruchsvollen Orgelwerken überzeugte Andreas Zopf mit souveränem Spiel und hohem musikalischen Einfühlungsvermögen.

 Wiedersehen mit dem aus Ginsheim stammenden Kirchenmusiker Andreas Zopf - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 22.10.2013


Konzertplakat

(pdf-Datei)

Ensemble "cantus spiritualis"

Am 15. September 2013 bereicherte das Ensemble "cantus spiritualis" die Reihe der "Ginsheimer Kirchenmusiken  2013" mit einem beeindruckenden Vokalkonzert. Im Mittelpunkt stand die Missa "Che fa oggi il mio sole" von Gregorio Allegri (1582-1652). Umrahmt wurde die Messe mit Chorsätzen u.a. von Jan Pieterson Sweelinck (1562-1621), Peter Philips (1561-1621), Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594), Antoine Brumel (1460-1520) und Jacobus Clemens (1510-1556). Dabei überzeugte das Ensemble nicht zuletzt durch große Intonationssicherheit, eine fein abgestufte Dynamik  und einen sehr homogenen und ausgewogenen Zusammenklang.
Das Ensemble "cantus spiritualis" Wiesbaden wurde zur konzertanten Aufführung geistlicher Vokalmusik der Renaissance gegründet. Motetten und Messen des fünfzehnten und sechzehnten Jahrhunderts bilden den Schwerpunkt der musikalischen Tätigkeit. Die Fünf Stimmen geben der Musik der alten Meister einen farbenreichen Klang und zeichnen die Architektur polyphoner Geflechte in Kirchenräumen nach. Christine Fürniß und Janina Moeller (Sopran), studierten Gesang u.a. bei der aus Ginsheim stammenden Gesangspädagogin Maria Tuczek-Graf an der Musikakademie Wiesbaden. Hwan Choel Ahn (Tenor) studierte zunächst in Seoul Gesang und erwarb 2005 an der Kyung-Hee-Universität Seoul den Bachelor of music. Ende der 90-er Jahre war er Preisträger zweier koreanischer Gesangswettbewerbe. Seit 2010 ist er u.a. Mitglied der „Gächinger Kantorei Stuttgart“. Ronny Rickfelder (Bariton) studierte Operngesang und Gesangspädagogik an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt bei Elisabeth Schmock. Heute ist ein Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens die Alte Musik, unter anderem im Solisten-Quintett EnChantEd aus Frankfurt am Main. Bernhard Stephan (Baß), ist als Chorleiter und Organist an der Wallfahrtskirche Maria Bickesheim tätig. Schon während des Studiums beschäftigte er sich intensiv mit der Musik der Renaissance. Er leitet die Probenarbeit des cantus spiritualis. 

 „Cantus spiritualis“ in der Ginsheimer evangelischen Kirche - Bericht in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 18.09.2013
"Wiesbadener Quintett beeindruckt in Ginsheim" - Bericht im Rüsselsheimer Echo vom 18.09.2013


cantus spiritualis

Foto: cantus spiritualis
weitere Infos unter www.cantus-spiritualis.de

Konzertplakat

(pdf-Datei)

„Bach meets Gospel"

Konzert "Bach meets Gospel"

Im Rahmen der Ginsheimer Kirchenmusiken sowie der Veranstaltungsreihe "Freies im Gesang - 175 Jahre Musik im Zeichen der Freiheit" der "KulturRegion FrankfurtRheinMain" hatte der Kammerchor der Ginsheimer Kantorei am Sonntag, 30.06.2013, zu einem Konzert unter dem Titel "Bach meets Gospel" in die evangelische Kirche Ginsheim eingeladen. 
Vor 125 Jahren trafen sich vom 28. bis 30. Juli 1838 in Frankfurt bis zu 2.000 Sängerinnen und Sänger zum "ersten deutschen Sängerfest", das auch als "Mozartfest" in die Geschichte eingegangen war. Die Teilnehmer einte dabei mehr als der Gesang: Sie brachten unter anderem ihr Verlangen nach Bürger- und Freiheitsrechten zum Ausdruck. Die KulturRegion FrankfurtRheinMain hat das Motto "Freies im Gesang" von 1838 in einer Veranstaltungsreihe aufgegriffen, in der die Freiheit aus unterschiedlichen musikalischen Blickwinkeln beleuchtet wird. So hat auch der Kammchor der Ginsheimer Kantorei in seinem Konzert im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe die Thematik "Freies im Gesang" aus einer bestimmten Perspektive betrachtet: Die zum Teil populären, zum Teil aber auch weniger bekannten Spirituals und Gospels, die in Chorsätzen von Traugott Fünfgeld erklangen, sind Ausdruck einer innigen wie auch fröhlichen Glaubensverkündigung über kulturelle und konfessionelle Grenzen hinweg. Und auch den Werken von Johann Sebastian Bach wohnt ein alle konfessionellen und ideologischen Grenzen überbrückender Geist inne. Was lag dann näher, als dies in einem Konzert zu verbinden: Freiheit im Gesang - früher wie heute!
Die Ausführenden waren: Zitta Gazea (Violoncello), der Offenburger Bezirkskantor Traugott Fünfgeld (Orgel/Piano) und der Kammerchor der Ginsheimer Kantorei (Leitung: Armin Rauch). Die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer bedankten sich mit lang anhaltendem Applaus und der Forderung nach Zugaben für einen begeisternden Musikgenuss.

Plakat zum Konzert   (pdf-Datei)       Fotos: Wilfried Ritz

Programmfolge:

Johann Sebastian Bach (1685-1750): 
Lobet den Herrn, alle Heiden (BWV 230) 
Motette für Chor und Basso continuo 

Traugott Fünfgeld (*1971): 
The gospel train; Great day; Somebody's knocking at your door; Lord, I want to be a Christian; This little light of mine;
zwei Choralbearbeitungen für Orgel über "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" 

Johann Sebastian Bach: Sei gegrüßet, Jesu gütig - Liedsatz für Chor und Basso continuo 

Traugott Fünfgeld: Deep river; Sometimes I feel like a motherless child;  I'll fly away; All I want;  Swing low, sweet chariot
Orgelbearbeitung über "Swing low, sweet chariot" 

Johann Sebastian Bach: Wohl mir, dass ich Jesum habe;  Was Gott tut, das ist wohlgetan 

Traugott Fünfgeld: It's me, it's me, oh Lord; When Israel was in Egypt's land; Wade in the water 
Orgelbearbeitung über: "Give me Jesus" 
Come and go; Good news in the Kingdom
Konzert "Bach meets Gospel"       Konzert "Bach meets Gospel"

Weitere Berichte finden Sie im
Archiv



Seitenanfang

Home | Chor | Geschichte | Repertoire | CD | KircheOrgel | Stiftung | Veranstaltungen | Proben
Gottesdienstzeiten | Kontakt | News | Archiv | Links | Sitemap
Impressum